08.11.2019

Verletzte Person im Wald

Im Wald zwischen Heiligenhaus und Ratingen stürzte eine Person in unwegsamem Gelände. Der Ort der Einsatzstelle war zunächst unklar und stellte die Rettungskräfte vor eine Herausforderung.

Am heutigen Freitagvormittag wurden die Einsatzkräfte der Feuerwehr Heiligenhaus in die  Frankfurter Straße alarmiert, dort sollte eine Person gestürzt und verletzt sein. Während der Anfahrt der Einsatzkräfte zur Einsatzstelle zeichnete sich ab, dass sich die Person in der Nähe des Görscheider Weges befindet.

Am Ort erwartete ein Angehöriger die Feuerwehr und erklärte den Weg zur Unfallstelle. Ein vorab bestellter Polizeihubschrauber, der zur Personensuche eingesetzt werden sollte, wurde nicht mehr eingesetzt.

Der Zugang zur verletzen Person gestaltete sich schwierig. Nach den Regenfällen der vergangen Tage war das Gelände schwer begehbar. Die Einsatz-PKW der Feuerwehr brachten schnell erste Kräfte und Rettungsmaterial in die unmittelbare Nähe der Einsatzstelle. Anschließend musste der Unfallort zu Fuß, über schmale Pfade, bergauf erreicht werden.

Nach der Erstversorgung durch die Rettungskräfte wurde die verunfallte Person auf einer speziellen Trage gesichert und in Begleitung von Notarzt, Rettungsdienst und Feuerwehr über Leinen den Hügel herunter gelassen.

Ein üblicher Rettungswagen konnte die Einsatzstelle, aufgrund der Beschaffenheit des Weges, nicht direkt anfahren. Ein spezieller Rettungswagen, der besonders für schwieriges Gelände geeignet ist, wurde aus der Nachbarstadt Ratingen angefordert.

Nach der Rettung der verunfallten Person erfolgte auf befestigtem Untergrund der Wechsel in einen Rettungswagen, so dass ein zügiger Transport in ein umliegendes Krankenhaus erfolgte. Einsatzleiter Ulrich Heis zeigte sich zufrieden: „Rettungsdienst und Feuerwehr ergänzten sich an der Einsatzstelle gewohnt gut. Während die Feuerwehr die technische Rettung durchführte, befand sich der Patient in laufender Betreuung durch den Notarzt und den Rettungsdienst.“

„Besonders loben wir den jungen Mann, der sich vorbildlich als Ersthelfer um die verletze Person kümmerte und die Rettungskräfte einwies“, erläuterte Abschnittsleiter Jörg Brunnöhler nach dem Einsatz.

Nach getaner Arbeit an der Einsatzstellte erfolgte eine Reinigung des eingesetzten Gerätes und natürlich auch der Einsatzkräfte. Gegen 12:30 Uhr meldete sich die Feuerwehr bei der Kreisleitstelle in Mettmann wieder einsatzbereit.

Alarmierte Einheiten: B-Dienst, IuK-Gruppe, Tagesdienst, EPKW, Tagesalarmschleife, Rettungsdienst

Eingesetzte Fahrzeuge: KdoW, ELW1, 3x EPKW, HLF 20, DLK 23-12, RW, LF 16/12, RTW + GW-Rett (Rettungsdienst Ratingen-Heiligenhaus), NEF (Kreis Mettmann)

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