13.11.2016
Am gestrigen Samstag, den 12. November kam es in einem Chemiepark in Leverkusen zu einem großen Feuer. Kräfte aus der Umgegend wurden zusammengezogen, um die dortige Feuerwehr unterstützen. Auch in den angrenzenden Städten des Kreises Mettmann war Unterstützung notwendig, die Heiligenhauser Feuerwehr schickte ein Team zur Bevölkerungswarnung.
Am Samstag, den 12. November brach in einem Chemiepark in Leverkusen ein Feuer aus. Feuerwehrkräfte aus der Umgegend unterstützten die Feuerwehr am Ort - hierzu zählten jedoch nicht nur Löschkräfte. Auf Grund der Rauchentwicklung fanden im Umfeld des Werkes zahlreiche Luftmessungen statt, die eventuelle Gefährdungen für die Bevölkerung feststellen sollten. Um die Anwohner der betroffenen Wohngebiete zu informieren, wurden über Sirenen, Radio und die mobile Warnapp "NINA" des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe Warnungen herausgegeben.
Im Kreis Mettmann besteht seit mehreren Jahren ein Konzept, wonach alle Feuerwehren Fahrzeuge mit Beschallungseinrichtungen entsenden, um am Ort Lautsprecherdurchsagen zu machen. Um 21:40 Uhr wurde der Alarm hierfür ausgelöst. Ein Fahrzeug der Feuerwehr Heiligenhaus fuhr nach Monheim am Rhein, wo mehrere Stadtviertel mit Durchsagen gewarnt wurden - Fenster und Türen sollten vorsorglich geschlossen werden.
Nach Abschluss der Arbeit kehrten die Frauen und Männer der Heiligenhauser Wehr gegen 03:00 Uhr in die Heimatstadt zurück. Wieder einmal hat sich gezeigt, dass Feuerwehr im Team funktioniert - unabhängig vom Stadtwappen und unabhängig von Gemeindegrenzen.
Zum genauen Schadensereignis wird auf die Pressemitteilungen des Chempark und der Feuerwehr Leverkusen verwiesen.
Alarmierte Einheiten: IuK-Gruppe
Eingesetzte Fahrzeuge: MTF mit Beschallungseinrichtung
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