08.03.2022

Zwischendeckenbrand in der Oberilp

Am Dienstagnachmittag löschte die Feuerwehr Heiligenhaus einen Zwischendeckenbrand in der Oberilp. Die Löscharbeiten gestalteten sich schwierig, da die Einsatzkräfte nicht an den Brandherd herankamen. Menschen kamen nicht zu Schaden, eine Gefahr für umliegende Häuser gab es nicht.

Am Dienstag, den 8. März 2022 schrillten um 12:55 Uhr die Funkmelder der Feuerwehr Heiligenhaus - am Odenwaldweg brannte es in einem Einfamilienhaus. Die Löscharbeiten gestalteten sich schwierig. Beim Eintreffen der ersten Kräfte war eine leichte Rauchentwicklung im Erd- und Zwischengeschoss zu sehen. Mit Hilfe einer Wärmebildkamera wurde der Brandort gesucht. Rasant breitete sich der Rauch über beide Etagen des Hauses aus, ohne dass der Brandherd lokalisiert werden konnte - offenes Feuer war nicht zu sehen. 

Auf Grund der unklaren Lage wurde um 13:29 Uhr Sirenenalarm gegeben - um damit wirklich alle verfügbaren Kräfte zum Einsatz zu rufen. Aus Sicherheitsgründen wurde die angrenzende Hausreihe durch die Polizei geräumt und von der Strom- und Wasserversorgung getrennt. "Es war nicht auszuschließen, dass sich das Feuer auf die Nachbarhäuser ausbreitet. Das war zum Glück nicht der Fall.", erläutert Einsatzleiter Nils Vollmar. Die Annahme, dass auch das Nachbarhaus verraucht, bestätigte sich nicht. Es trat lediglich Rauch von außen über ein offenes Fenster in das Haus ein.

Langwieriger Einsatz forderte zahlreiche Einsatzkräfte

Mit grobem Werkzeug mussten die Einsatzkräfte die Zwischendecke zerschlagen, um an den Brandherd zu kommen. Erst rund zwei Stunden später meldete die Feuerwehr "Feuer in Gewalt", weitere 20 Minuten später "Feuer aus". 

Rund 35 Kräfte brachte die Heiligenhauser Feuerwehr an die Einsatzstelle. "Der Einsatz unter Atemschutz ist sehr anstrengend. Die Kräfte müssen hiernach eine ausreichende Pause machen. Dazu durchnässt die Schutzkleidung, die dann im Anschluss bei Hitze nicht mehr richtig schützt. Bei solchen Einsätzen gehen dann schnell die Einsatzkräfte aus.", erklärt Vollmar. Aus diesem Grunde wurde frühzeitig Unterstützung aus den Nachbarstädten angefordert. 

Nachbarn unterstützten tatkräftig

Die Leitstelle schickte nach Anforderung des Einsatzleiters einen Löschzug aus Velbert-Mitte. Um den sogenannten Grundschutz in der Stadt sicherzustellen, besetzten Einsatzkräfte aus Ratingen die Feuerwache an der Dr.-Julius-Held-Straße. Darüber hinaus brachte die Feuerwehr Ratingen ein Sonderlöschfahrzeug sowie einen Container mit Atemschutzgeräten zur Einsatzstelle.

Insgesamt waren rund 70 Feuerwehrfrauen und -männer im Einsatz. 55 hiervon an der Brandstelle selbst, 15 weitere Kräfte standen für Paralleleinsätze bereit. Auch Kreisbrandmeister Torsten Schams machte sich ein Bild von der Einsatzstelle. "Die starke Unterstützung innerhalb der Kreisgemeinschaft könnte nicht besser sein!", freut sich Vollmar und dankt nochmals allen Kräften für ihren Einsatz. Die letzten Kräfte verließen die Feuerwache um 18:00 Uhr.

Alarmierte Einheiten: Feuerwehr Heiligenhaus, Feuerwehr Ratingen, Feuerwehr Velbert, Kreisbrandmeister

Eingesetzte Fahrzeuge: 4 KdoW, ELW1, 3x PKW, MTF, VLF, 5x (H)LF, TLF 3000, 2x DLK 23-12, RW, 3x GW, WLF+AB-A

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