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Informations- und Kommunikationsgruppe

Wie in einer großen Firma kann der Chef eben nicht alles selbst machen. Die IuK-Gruppe unterstützt im Einsatz die Führungsebenen durch Hintergrundarbeiten. Sie besetzt den Einsatzleitwagen oder, wenn nötig, die Einsatzzentrale.


Einsatzleitwagen (ELW1)

Die IuK-Gruppe besetzt bei allen Einsätzen, bei denen ein Löschzug oder mehr alarmiert werden, den ELW1. Er dient dem Einsatzleiter als rückwärtige Führungsunterstützung. Durch das Fahrzeug und seine Besatzung werden Informationen gewonnen (z.B. über Kartenmaterial, das Notebook oder Einsatzpläne), verarbeitet und übermittelt (z.B. per Fax, per Telefon, per Funk oder per Mail). Er dient quasi als Schnittstelle zwischen Einsatzstelle und der Leitstelle bzw. Dritten. Nachgefordert Einheiten, Stellen oder Pressevertreter melden sich am ELW an. Damit er als solcher besser erkannt wird, kann eine rote Kennleuchte aufgesetzt werden.

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Einsatzzentrale (EZ)

Die Alarmierung der Feuerwehr und die Disposition der Einsatzkräfte erfolgt im Regelbetrieb in der Kreisleitstelle in Mettmann. Manche Großeignisse fordern die Leitstelle in hohem Maße heraus. Wenn eine Schwelle erreicht ist, in dem die Leitstelle die Einsätze nicht mehr schnell genug bearbeiten kann, wird auch in Heiligenhaus die Einsatzzentrale besetzt. Die Notrufe über die "112" werden dann nach wie vor in der Kreisleitstelle abgefragt. Im Anschluss werden die Einsätze elektronisch an die jeweiligen Städte übermittelt, die dann selbst sortieren, priorisieren und alarmieren. So war es z.B. beim Sturmtief Ela im Jahr 2014 nötig, als die Feuerwehr innerhalb von einem Tag zu über 200 Einsätzen ausrückte. Soviel normalerweise in einem halben Jahr.