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Führungsorganisation

Die Feuerwehr arbeitet viel mit Abkürzungen. Die Führungsstufen werden mit Buchstaben beschrieben. Abhängig von der Einheit, die die Führungskraft führt, nimmt sie die Funktion des A-, B- oder C-Dienstes wahr. Hierfür muss die Führungskraft bestimmte Lehrgänge am Institit der Feuerwehr NRW in Münster besucht haben. 


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C-Dienst

Rückt ein selbstständiger Trupp (3 Einsatzkräfte), eine Staffel (6 Einsatzkräfte) oder eine Gruppe (9 Einsatzkräfte) aus, führt ein Gruppenführer die Einheit. Hierfür ist ein zweiwöchiger Lehrgang am Institut der Feuerwehr NRW in Münster notwendig.

Wird im Einsatz nur eine Gruppe benötigt, ist der C-Dienst Einsatzleiter. Kommt er in einem Löschzug in den Einsatz, ist er dem B-Dienst oder einem Abschnittsleiter unterstellt.


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B-Dienst

Beim Einsatz eines Löschzuges (also zwei Löschgruppen mit jeweils einem Gruppenführer) wird der "Zugführer vom Dienst" alarmiert. Um Zugführer zu werden, muss die Einsatzkraft bereits Gruppenführer gewesen sein, und einen weiteren, dreiwöchigen Lehrgang am Institut der Feuerwehr NRW abgeschlossen haben. Der B-Dienst besetzt nach einem Dienstplan einen Kommandowagen, den er in seinem persönlichen Alltag mitführt. Wird er alarmiert, rückt er direkt zur Einsatzstelle aus, erkundet, legt die Einsatzstellenstruktur (ggf. mit Einsatzabschnitten) fest und führt den Löschzug im Einsatz. Beim Einsatz mehrerer Löschzüge ist er dem A-Dienst unterstellt.


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A-Dienst

Wird die gesamte Feuerwehr zu einem Einsatz alarmiert, ist der A-Dienst automatisch Einsatzleiter. Der Leiter der Feuerwehr oder ein Vertreter nimmt diese Funktion ebenfalls nach einem Dienstplan mit einem Kommandowagen wahr. Er ist als "Verbandsführer" ausgebildet - hierfür muss er mindestens Zugführer gewesen sein und einen weiteren, einwöchigen Lehrgang besucht haben.

Er ist gleichzeitig der höchste, im Dienst befindliche Entscheidungsträger der Feuerwehr.